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Ackerbieke: Vor der Klostermauer


Klostergeschichte in den Zeiten der Reformation:

„Agnes Slüter“ (= Schlüter) entstammte der Bürgermeisterfamilie aus Höxter und sie war die erste höxterische Bürgertochter, die in Brenkhausen zur Äbtissin aufstieg (Amtszeit 1531-1561). Ihre entfernten Verwandten „Kunne Sifferdes“ (= Kunigunde Sievers) war zur gleichen Zeit Nonne in Brenkhausen. Leider nahm die geistliche Laufbahn ihrer Verwandten ein abruptes Ende. „Kunne Sifferdes“ ließ sich von dem Schuster des Konvents „Arnd Druden“ entführen und heiratete diesen. Auch „Kunne Sifferdes“ war Tochter eines Höxteraner Bürgermeisters (Hermann Sifferdes).

Am Ende der ganzen Streitigkeiten sind nur noch drei Ordensschwestern im Kloster übriggeblieben. Nach den ganzen belastenden Vorkommnissen gab es keine andere Möglichkeit, die Dinge zum Guten zu wenden, ein Ordenswechsel musste durchgeführt werden. Die Benediktinerinnen übernahmen 1601 das Kloster in Brenkhausen.

(Kloster-) Mühle: Die Mühle „Meisen Mühle“ steht außerhalb des Klosterbezirks, dadurch ergab sich für die Brenkhäuser Bauern die Möglichkeit, ihr Getreide dort mahlen zu lassen. Eine Mühle wurde schon 1198 erwähnt. Ein Ausfluss der Schelpe, der sogenannte „Mühlenbach“ wurde extra für den Betrieb der Mühle umgelegt. Das jetzige Gebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert, die Mühle wurde 1975 aufgegeben.

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